Orte des Grauens - Straßenbahn

„Ostheim. Ein Western“: Projektüberblick

Armin Nagel1 comment461 views

„Alles, was vor der Windschutzscheibe eines Fahrzeugs geschieht, ist genau genommen Kino.“
(Paul Virilio, Philosoph und Geschwindigkeitstheoretiker)

In „Ostheim. Ein Western“ verwandeln die Servicekomplizen in Kooperation mit dem LONGJOHN Ensemble die Strassenbahn der Kölner Linie 9 in ein mobiles Kino.
Die Performance entführt die überraschten Fahrgäste für kurze Zeit in eine cineastische Western – Szenerie.  Der Soundtrack, der aus Original – Dialogen bekannter Western gesampelt ist,  wird flexibel mit Tasten gesteuert und über am Körper getragene Funklautsprecher wiedergegeben.

Die unterhaltsame 10 minütige Westernstory wird  in der Bahn und entlang der Strecke erzählt, wobei die Fensterscheiben als mobile Leinwand dienen. Feste Installationen und Statisten erschaffen entlang der Bahnstrecke Bilder, die mit der Handlung scheinbar zufällig korrelieren. So beschenkt sich jeder Zuschauer mit einem individuellen „Kopfkino“.


„Ostheim. Ein Western“ hatte Anfang Dezember 2017 Premiere und wurde im Januar 2018 vom „Bundesverband Theater im öffentlichen Raum“ auf die  internationale Kulturbörse in Freiburg eingeladen.  Im Rahmen des Veranstaltungsformates „Shortcuts“ wurden dort ausgewählte,  innovative  künstlerische Projekte, die den öffentlichen Raum als Bühne begreifen, vor Fachpublikum präsentiert.

Weitere Infos zur Entstehungsgeschichte des Projektes gibt es hier !
Für die Fotos ein großes Dankeschön an Thorsten Schiller !
Hier geht es zu einem Pressebericht des Kölner Stadtanzeigers !

 

 

Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer !

 

Unterstützt und gefördert von:

 

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